Seminare

Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater
Praxisorientierte, 6-teilige Ausbildung mit Zertifizierung
Praxisnah aufb ereitet erhalten Sie in dieser Ausbildung das umfangreiche Wissen, das Sie für eine professionelle und verantwortungsvolle Arbeit als betrieblicher Suchtberater unbedingt benötigen. Unsere erfahrenen Experten vermitteln Ihnen ausführliches fachliches Know-howüber Suchterkrankungen und die vielfältigen Möglichkeiten der betrieblichen Suchtkrankenhilfe. Zudem stehen die Refl exion der eigenen Rolle und die Vermittlung von umfassenden beraterischen Kompetenzen im Mittelpunkt. Dadurch sind Sie in der Lage, suchtmittelauff ällige Mitarbeiter kompetent zu betreuen, Handlungsbedarf frühzeitig zu erkennen und sachkundig zu reagieren. Und: Weil Praxis natürlich ganz groß geschrieben wird, ist im Rahmen dieser Ausbildung auch ein Praktikum in einer Suchtklinik vorgesehen.
Fakten
Ausbildungsmodul Teil I
Termin   Beginn / Ende   Dauer
02.09. - 07.09.2012
  So.18:00 Uhr - Fr.12:00 Uhr
  4,5 Tag(e)
Ort   Hotel   Seminarnummer
Hamburg
  NH Hotel Hamburg-Horn
  63-602A
 
Ausbildungsmodul Teil II
Termin   Beginn / Ende   Dauer
14.10. - 19.10.2012
  So.18:00 Uhr - Fr.12:00 Uhr
  4,5 Tag(e)
Ort   Hotel   Seminarnummer
Lüneburg
  Seminaris Hotel Lüneburg
  63-602B
 
Ausbildungsmodul Teil III
Termin   Beginn / Ende   Dauer
03.12. - 07.12.2012
  Mo.18:00 Uhr - Fr.12:00 Uhr
  3,5 Tag(e)
Ort   Hotel   Seminarnummer
Rostock/Warnemünde
  pentahotel Rostock
  63-602C
 
Ausbildungsmodul Teil IV
Termin   Beginn / Ende   Dauer
21.01. - 25.01.2013
  Mo.19:00 Uhr - Fr.12:00 Uhr
  3,5 Tag(e)
Ort   Hotel   Seminarnummer
Lübeck
  Atlantic Hotel Lübeck
  63-602D
 
Ausbildungsmodul Teil V
Termin   Beginn / Ende   Dauer
26.02. - 01.03.2013
  Di.19:00 Uhr - Fr.12:00 Uhr
  2,5 Tag(e)
Ort   Hotel   Seminarnummer
Hamburg
  Scandic Hamburg
  63-602E
 
Preis
4400 €**
** zzgl. Hotel und MwSt
Inhalt
    Ausbildungsmodul Teil I
    • Alkohol und Suchtmittel im Betrieb
      • Bedingungen, Umfang und Folgen von Alkohol und Suchtmittelkonsum im Betrieb
      • Vorgeschichte akuter Probleme erkennen und Zusammenhang mit „Alkoholklima“ im Betrieb wahrnehmen
      • Verlauf einer „Trinkerkarriere“ am Arbeitsplatz –Gespräche mit Betroffenen
    • Alkoholabhängigkeit und Suchtmittelkonsum - Grundlagen
      • Gesellschaftliches Konsumverhalten,
      • Ausweichmuster (z. B. Rauchen, Arbeiten, Essstörungen, Spielsucht)
      • Gebrauch, Missbrauch, Abhängigkeit
    • Alkohol- und Suchtmittelabhängigkeit als Krankheit –
    • Überblick
      • Überblick über Symptome, Verlauf und Therapie
      • Der betriebliche Umgang mit betroffenen Kollegen
      • Die „Rückfalle“ des betrieblichen Umfeldes
      • Bedeutung des sozialen Umfeldes (Co-Abhängigkeit)
    • Rechtliche Grundlagen zum Thema Alkohol
    • und Suchtmittel im Betrieb
      • Suchtprobleme aus juristischer Sicht
      • Entgeltfortzahlung bei Alkoholisierung
      • Kündigungsfragen im Zusammenhang mit Suchterkrankungen
      • Haftungsfragen bei Personen- und Sachschäden

    Ausbildungsmodul Teil II
    • Pharmakologie der Drogen (Bestandteile, Entstehung
    • von Abhängigkeiten, Wirkungsweise)
      • Alkohol
      • Medikamente
      • Nikotin
      • Illegale und andere Suchtmittel
    • Nicht-stoffgebundene Abhängigkeiten
      • Arbeitssucht – Essstörungen
      • Zwanghaftes Spielen u. a.
    • Therapeutische Konzepte für verschiedene
    • Suchterkrankungen
      • Entstehungsbedingungen: Darstellung von körperlichen, seelischen und sozialen Faktoren
      • Krankheitsbild: Symptome, Verlauf und Formen der Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit
      • Behandlungsformen, -inhalte und -ziele
      • Nachbetreuung
    • Grundlagen von Präsentationen
    • Vorbereitung der eigenen betrieblichen Präsentation zu Suchtproblemen

    Ausbildungsmodul Teil III
    • Das Suchthilfesystem: Zielgruppen und Aufgabenbereiche
      • Abhängige und soziales Umfeld
      • Bezugspersonen im Unternehmen
      • Zusammenarbeit mit Beratungsstellen, betrieblichen Sozialberatungen, regionalen Arbeitsgemeinschaften, Fachkrankenhäusern, Selbsthilfegruppen
    • Versicherungs- und sozialrechtliche Vorschriften
      • Voraussetzungen für eine Entwöhnungsbehandlung
      • Vorgehensweise bei Antragstellung
      • Was ist ein Sozialbericht?
      • Berechnung des Übergangsgeldes
    • Transaktionsanalyse
      • „Ich-Zustände“ in sozialen Beziehungen
      • Rettungsaktion: Das banale Skript „Hillfosigkeit“ nach C. Steiner
      • Wie man das Rettungsspiel vermeiden kann
      • Mögliche Behandlungsziele

    Ausbildungsmodul Teil IV
    • Förderung der Selbst- und Fremdwahrnehmung
      • Anteil von Gefühlen im Gesprächsverlauf
      • Verstehen der eigenen Motivation für die betriebliche Suchthelfertätigkeit
    • Grundlagen der Kommunikation für betriebliche
    • Suchtberater
      • Die vier Ebenen der Kommunikation
      • Verbale und nonverbale Kommunikation
      • Verschiedene Frageformen
      • Ich- / Du-Botschaften
      • Förderliche Grundhaltungen und Verhaltensweisen
    • Optimale Führung von Beratungsgesprächen
    • mit Betroffenen
      • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
      • Konzept der motivierenden Gesprächsführung
      • Interventionsformen
      • Mit dem Widerstand arbeiten
      • Offene Fragen stellen
      • Reflektierendes Zuhören
      • Eigenmotivation fördern
      • Vor- und Nachteile des Substanzkonsums erarbeiten
      • Gemeinsam Veränderungsziele vereinbaren
    • Gesprächsführung in Rollenspielen
      • In Rollenspielen werden verschiedene typische Gesprächssituationen in der betrieblichen Suchtberatung trainiert.

    Ausbildungsmodul Teil V
    • Zusammenfassung der rechtlichen Aspekte von Suchtmitteln im Betrieb
    • Diskussion und Beantwortung offener Fragen
    • Prüfung und Zertifizierung


Nutzen
    • Diese praxisnahe Ausbildungsreihe macht Sie zum kompetenten Ansprechpartner bei allen Fragen im Zusammenhang mit dem Thema Sucht am Arbeitsplatz und eröffnet Ihnen ganz neue berufl iche und persönliche Perspektiven.
    • Von den Symptomen bis zur Therapie: Hier erfahren Sie alles über die typischen Symptome und den Verlauf von Suchtkrankheiten sowie die Möglichkeiten ambulanter und stationärer Therapien.
    • Im Rahmen dieser Ausbildung absolvieren Sie ein Praktikum in einer Suchtklinik: So sammeln Sie praktische Erfahrungen und können hilfreiche Kontakte in Ihrem regionalen Suchthilfesystem aufbauen.
    • Kompetent in Rechtsfragen: Sie können Vorgesetzte und Mitarbeiter in rechtlichen Fragen rund um Haftung oder Kündigung im Zusammenhang mit Alkohol und Suchtmitteln im Betrieb beraten und unterstützen.
Buchungsservice

Seminar buchen

Seminar reservieren

Auf den Merkzettel Seminarbeschreibung drucken

Formulare zum Seminar

Seminar empfehlen


Telefon
08841 / 6112 - 0

Telefax
08841 / 6112 - 15

eMail
info@ifb.de

Teilnehmerstimme

Thomas F.
Bundesanstalt für Materialforschung und -Prüfung
Ausbildung zum betrieblichen Suchtberater Teil II
Mai 2011 - Lüneburg

"Ich bin derzeit als freigestelltes Personalratsmitglied unter anderem für die Ausbildung als Ansprechpartner zuständig..." mehr lesen