Heringsdorf/Usedom

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Das Seebad Heringsdorf hat rund 3600 Einwohner. Heringsdorf ist das größte Ostseebad auf dem deutschen Teil der Insel Usedom. 1820 besuchte der Preußenkönig Friedrich Wilhelm IV. mit dem Prinzen Wilhelm die Fischerkolonie in Neuhof. Weil sie bei den Fischern am Strand viele Heringe sahen, sollte die Siedlung Heringsdorf heißen, so kam Heringsdorf zu seinem Namen. Sehenswert ist die längste Usedomer Seebrücke und die schöne Promenade an der sich viele Hotels in alten Villen aus der Gründerzeit befinden.
Die Seebrücke

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Von 1891 bis 1893 wurde die erste Heringsdorfer Seebrücke aus Holz gebaut. Mit Dampfern konnte man zu den angrenzenden Seebädern auf der Insel Usedom und Wollin gelangen. Die Kaiser-Wilhelm-Brücke war zur damaligen Zeit die größte Seebrücke Deutschlands. 1957 wurde sie leider durch Brandstiftung vernichtet. Danach ragten viele Jahre nur noch die Holzstümpfe aus dem Wasser. Die jetzige Seebrücke ist 508 Meter lang. Baubeginn war am 23.03.1994, Grundsteinlegung am 27.05.1994, Richtfest am 20.10.1994, Einweihung am 3. 06. 1995. Dieser Seesteg ist höher, rund 6,30 m über den Meeresspiegel gebaut, als die anderen Seebrücken auf der Insel Usedom. Bisher trotzte sie allen Stürmen und wurde noch nicht beschädigt.







