Fachwissen Interessenvertreter aus Kliniken, Krankenhäusern und Pflegediensten

Suchen Sie als Betriebsrat oder Personalrat kurze, anschauliche Informationen zum Thema Gesundheit und Pflege?
Dann sind Sie in dieser Rubrik genau richtig! Hier finden Sie viele nützliche Infos für Ihre Arbeit als Betriebsrat rund um das Thema!
Das System macht krank
Betriebsratsarbeit im Krankenhaus
Das Gesundheitswesen ist für die Versicherten ein heißes Eisen. Doch wie sieht es in der betrieblichen Praxis aus? Der Einladung in die Räume der Redaktion folgend, diskutierten in Hamm drei Betriebsratsvorsitzende mit Dr. Martin Wolmerath, dem Chefredakteur von „der betriebsrat“, und dem Betriebswirt Peter Cremer über die Betriebsratsarbeit im Krankenhaus. Das Fazit ist erschreckend: Der Kostendruck in den Kliniken führt häufig zu Stress und Überlastung der Beschäftigten. Damit einher geht, dass die Anforderungen an die Betriebsratsarbeit steigen.
Ausgabe: 10 / 2010 - Seite 34
Vorbildhaftes BEM
Werkstatt für Menschen mit Behinderung wurde prämiert
Für ihre vorbildhafte Einführung eines betrieblichen Eingliederungsmanagements wurde die Werkstatt für angepasste Arbeit GmbH in Düsseldorf (WfaA) kürzlich vom Landschaftsverband Rheinland (LVR) belohnt. Bei der Übergabe einer Prämie in Höhe von 10.000 € würdigte die Leiterin des LVR-Integrationsamtes, Frau Dr. Helga Seel, vor allem das Konzept der WfaA – einer Werkstatt für Menschen mit Behinderungen.
Ausgabe: 06 / 2010 - Seite 28
Gut zu wissen!
Betriebsratsrechte beim Einsatz von Leiharbeitnehmern
Der Einsatz von Leiharbeitnehmern wird im Entleiherbetrieb immer wieder kritisch betrachtet – oftmals zu Recht. Denn nicht selten droht der Aufbau einer „Schattenbelegschaft“, mit der ein schleichender Abbau der „Stammbelegschaft“ einhergeht. Für den Betriebsrat ist es daher unverzichtbar zu wissen, welche Rechte er beim Einsatz von Leiharbeitnehmern hat. Prof. Dr. Wolfgang Hamann informiert, wie es um die Betriebsratsrechte beim Leiharbeitnehmereinsatz bestellt ist.
Ausgabe: 05 / 2010 - Seite 9
Stichwort
Überlastungsanzeige
Mit der Überlastungsanzeige wird der Arbeitgeber auf die Gefahr hingewiesen, dass Arbeitsaufgaben nicht mehr ordnungsgemäß erfüllt werden können. Hintergrund dieses ursprünglich aus dem Pflegebereich stammenden Instruments ist ein zu hohes Arbeitspensum, welches zu nicht akzeptablen Arbeitsbedingungen führt.
Ausgabe: 05 / 2010 - Seite 18
Hauptsache gesund!
Prof. Dr. Jürgen Wasem zur bundesdeutschen Gesundheitspolitik
Zur Person Seit April 2003 ist Prof. Dr. Jürgen Wasem Inhaber des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhls für Medizinmanagement an der Fakultät Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Er war Mitglied verschiedener Expertenkommissionen zu gesundheits- und sozialpolitischen Fragen. Seit 2009 ist er Mitglied im erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie. Weitere Informationen: www.mm.wiwi.uni-due.deDie Gesundheitspolitik kommt aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Ob Zwei-Klassen-Medizin, Zusatzbeiträge zur gesetzlichen Krankenversicherung, Kopfpauschale oder Bürgerversicherung – viele Arbeitnehmer sorgen sich um ihre Krankenversicherung, die ihnen immer mehr ein unbezahlbares Fass ohne Boden zu sein scheint. Über aktuelle Entwicklungen in der Gesundheitspolitik sprachen wir mit Prof. Dr. Jürgen Wasem, der sich seit vielen Jahren mit diesem Thema beschäftigt.
Ausgabe: 04 / 2010 - Seite 14
Es war ein großer Kulturschock
Betriebsratsarbeit im Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil
Erst seit Mai 2007 gibt es im Bochumer Bergmannsheil einen Betriebsrat. Zuvor lag die Interessenvertretung in den Händen eines Personalrats. Vieles hat sich seitdem verändert. Wir sprachen mit Ralf Schwarz, Michael Voß und Dr. Ingolf Hosbach, Mitglieder des Betriebsrats des Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikums Bergmannsheil GmbH in Bochum.
Ausgabe: 02 / 2010 - Seite 34
Alter(n)sgerechte Arbeitsbedingungen
Länger arbeiten in gesunden Organisationen
Zu einem Workshop der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin trafen sich in Dortmund 130 Teilnehmer, um sich über alter(n)sgerechte Arbeitsbedingungen zu informieren. Dabei zeigte sich, dass die Führungskräfte oftmals das Nadelöhr sind, wenn es um die betriebliche Umsetzung von geeigneten Maßnahmen geht.
Ausgabe: 02 / 2010 - Seite 22
Über das Leben im Krankenhaus
Fantasievolle Öffentlichkeitsarbeit durch die Betriebsräte des 5K-Klinikverbunds
Mit Mini-Brötchen, Märchen, einem Laternenumzug und vielen anderen Aktionen informierten die Betriebsräte des 5K-Klinikverbunds die Öffentlichkeit über die Lage der Krankenhäuser. Über deren fantasievolle Öffentlichkeitsarbeit sprachen wir mit den Betriebsratsmitgliedern Matthias Stecher und Jörg Klaenhammer.
Ausgabe: 08 / 2009 - Seite 34
Sich langsam wieder an die Arbeit gewöhnen
Die stufenweise Wiedereingliederung von Arbeitnehmern
Sich langsam wieder an die Arbeit gewöhnen – dieses Motto beschreibt kurz und präzise die Zielsetzung der stufenweisen Wiedereingliederung. Der Gesetzgeber hat dieses Instrument geschaffen, um Arbeitnehmern bei längerer Arbeitsunfähigkeit die Rückkehr ins Berufsleben zu erleichtern und sie wieder in den Arbeitsprozess einzugliedern. Einen Überblick über die Möglichkeiten der stufenweisen Wiedereingliederung geben Dr. Eberhard Kiesche und Godehard Baule.
Ausgabe: 08 / 2009 - Seite 28
Wenn es nicht mehr geht
Die Überlastungsanzeige
Immer wieder sehen sich Arbeitnehmer mit der Situation konfrontiert, dass die vorgegebene Arbeit nicht zu schaffen ist. In einem solchen Fall kann es angebracht sein, eine Überlastungsanzeige an den Arbeitgeber zu richten. Was es damit auf sich hat, beschreibt Swantje Luecke- Markus.
Ausgabe: 03 / 2009 - Seite 26
Betriebsrat in einer Reha-Klinik
Hart, aber herzlich
Ein Betriebsrat muss sich häufig um die Interessen unterschiedlichster Berufsgruppen kümmern. Aber selten sind die Unterschiede so groß wie in der Rheingau-Taunus-Klinik in Bad Schwalbach. Dort setzt sich der Betriebsrat für die Belange aller Beschäftigten ein – egal ob Arzt oder Küchenhilfe. Sie alle spüren den Druck im Gesundheitsmarkt.
Ausgabe: 02 / 2007 - Seite 34