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Anlagenintensität

Rechtsquellen

Die Anlagenintensität ist eine Kennzahl und damit ein Werkzeug zur Bilanzanalyse. Der Aufbau der Kennzahl ist in keinem Gesetz beschrieben.

Begriff

Der Anlagenintensität gibt an, wie hoch der Anteil des Anlagevermögens ist, der im Gesamtvermögen gebunden ist.

Formel:

   Anlagevermögen X 100
Anlagenintensität =
      Gesamtvermögen

Anlagevermögen bindet langfristig Kapital und verursacht fixe Kosten, wie Kapitalbindungskosten und Abschreibungen auf Produktionsanlagen. Als fixe Kosten fallen diese unabhängig von der Marktleistung des Unternehmens an. Deshalb gilt:

  • Je höher die Anlagenintensität desto höhere Stückzahlen muss das Unternehmen produzieren, um geringe Kosten pro Stück zu erreichen (Fixkostendegressionseffekt).
  • Je geringer die Anlagenintensität, umso flexibler kann ein Unternehmen auf veränderte Marktverhältnisse reagieren.

siehe auch