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Flexibel sein lohnt sich!
Kostenlose Starterpakete
Der Mehrwert für Ihr Seminar!
Mit dem ifb an die Uni
Seminar-Highlight in Zusammenarbeit mit der LMU
Kostenloses Seminar
Für alle ehrenamtlichen RichterInnen

Neue Seminarthemen 2018

Das ifb bietet Ihnen mit neuen Seminarthemen eine optimale Ergänzung und ein fundiertes Wissen für Ihre Betriebsratsarbeit.

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E-Learning

Mit den E-Learning-Alternativen des ifb können Sie Ihrem Anspruch auf Weiterbildung nachkommen, auch wenn der Besuch eines unserer Präsenzseminare Ihnen einmal nicht möglich ist.

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Aktuelle Tagesseminare

Tagesseminare werden hauptsächlich zu sehr aktuellen Themen angeboten. Hier können Sie sich als Betriebsrat oder Interessenvertreter schnell und einfach auf dem Laufenden halten und bekommen ein kompaktes Update für Ihre Betriebsratsarbeit.

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Last-Minute Seminare

Flexibel sein lohnt sich! Immer wieder bieten wir ausgewählte Seminare für Betriebsräte und Interessenvertreter zum Last-Minute Angebot an, vor allem einige Wochen vor Seminarbeginn.

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Kostenlose Starterpakete

Unser Ziel ist es, Betriebsräte stärker und wirksamer zu machen. Dafür haben wir kostenlose „Starterpakete“ für verschiedene Seminare entwickelt, die Sie bei Ihrer BR-Arbeit nicht nur inhaltlich sondern auch praktisch unterstützen.

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Mit dem ifb an die Uni

Für Ihre berufliche und persönliche Zukunft: Das Seminar-Highlight in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Unser Dank für Ihr Engagement!

Ebenso wie Betriebsräte setzen Sie sich als ehrenamtlicher Richter für eine gerechtere Arbeitswelt ein. Knapp 30 Jahre Schulungserfahrung nutzen wir jetzt auch, um Sie bei diesem Ehrenamt aktiv zu unterstützen.

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Beurteilungsgrundsätze

Rechtsquellen

§ 94 Abs. 2 BetrVG

Begriff

Allgemeine Regelungen, die die Bewertung von Leistung und Verhalten der Arbeitnehmer objektivieren und nach einheitlichen Kriterien ausrichten soll, damit Beurteilungsergebnisse miteinander verglichen werden können (BAG v. 23.10.84 – 1 ABR 80/77)

In allgemeinen Beurteilungsgrundsätzen werden die Verfahren und Kriterien festgelegt, nach denen Arbeitnehmer oder Stellenbewerber insgesamt oder in Teilen ihrer Leistung oder ihres Verhaltens beurteilt werden sollen. Nur so ist gewährleistet, dass Beurteilungen nach einheitlichen Maßstäben erfolgen und Beurteilungsergebnisse mit einander vergleichbar sind (BAG v. 18.4.2000 - 1 ABR 22/99). Allgemeine Beurteilungsgrundsätze sind die Grundlage für Leistungsbeurteilungen, Zielvereinbarungsgespräche, Assessment-Center und zur Erstellung von Fähigkeits- und Eignungsprofilen usw. Nicht zu den Beurteilungsgrundsätzen zählen Stellen-, Arbeitsplatz- und Funktionsbeschreibungen. Diese beinhalten die Rechte und Pflichten der Arbeitnehmer für ihre Tätigkeiten und sind somit unverzichtbare Grundlagen, an denen die Mitarbeiter objektiv gemessen werden können (BAG v. 14.1.1986 - 1 ABR 82/83).

Die Einführung und Verwendung von allgemeinen Beurteilungsgrundsätzen sowie die Festlegung von Beurteilungskriterien sind mitbestimmungspflichtig. Können sich Arbeitgeber und Betriebsrat über die inhaltliche Gestaltung der Beurteilungsgrundsätze nicht einigen, entscheidet auf Antrag des Arbeitgebers oder des Betriebsrats die Einigungsstelle (§ 94 BetrVG). Verwendet der Arbeitgeber Beurteilungsgrundsätze ohne Zustimmung des Betriebsrats, sind entsprechende Beurteilungen unwirksam. Sie dürfen weder in der Personalakte enthalten sein noch bei Personalentscheidungen verwendet werden. Der Betriebsrat hat im Falle der Missachtung des Mitbestimmungsrechts bei der Verwendung von Beurteilungsgrundsätzen einen Unterlassungsanspruch (§ 23 Abs. 3 BetrVG). Er kann beim Arbeitsgericht beantragen, dass dem Arbeitgeber unter Androhung eines Bußgeldes aufgegeben wird, die Verwendung der einseitig von ihm festgelegten Beurteilungsgrundsätze zu unterlassen. Der Betriebsrat hat kein erzwingbares Initiativrecht zur Einführung von allgemeinen Beurteilungsgrundsätzen.