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Deckungsbeitrag

Begriff

Der Deckungsbeitrag ist die Differenz zwischen dem Erlös eines Produkts und den Einzelkosten dieses Produkts: Ist dieser positiv, so leistet das Produkt sozusagen seinen Deckungsbeitrag der Gemeinkosten des Unternehmens.

Die Deckungsbeitragsrechnung soll bei der Kalkulation/Preispolitik helfen sowie Entscheidungen zum Produktportfolio erleichtern. Wir unterscheiden zwischen Kosten, die bei der Produktion eines Gutes entstehen und diesem somit direkt zugeordnet werden können (variable Kosten), und den Gemeinkosten, die nicht direkt einem Produkt zugeordnet werden können, wie z.B. Versicherungsbeiträge, Mieten, Kosten der Verwaltung. Diese werden auf die Produkte umgerechnet, z.B. durch eine Zuschlagsrechnung. Wenn wir durch ein Produkt 100.000 Euro Erlöse erzielen und direkte, variable Kosten von 70.000 Euro haben, so bleiben noch 30.000 Euro zur Deckung der Gemeinkosten übrig. Eine solche „einstufige“ Rechnung sagt aber noch nicht allzu viel aus und ist vor allem vergangenheitsbezogen, so dass viele Betriebe pro Produktgruppe,  Bereich, Zeiteinheit (relativer Deckungskostenbeitrag) in mehrstufige Rechnungen gehen, die dann als „Deckungsbeitrag 1/2/3“ usw. bezeichneten Ergebnisse sind bezüglich Ihres Rechenwegs intern zu hinterfragen. Eine hundertprozentig genaue Rechnung ist nicht möglich. Wenn das Unternehmen z.B. für einen Produktbereich Werbung betreibt, so kann das auch andere Produktbereiche mit betreffen.