Facebook Pixel

Führungsstile

Begriff

Der Begriff Führungsstile bezieht sich in erster Linie auf die Art die Mitarbeiter zu führen, weniger darauf wie das Unternehmen geführt wird. Wird in einem Unternehmen ein gewisser Führungsstil gepflegt, haben sich die Führungskräfte ihren Mitarbeitern ggü. entsprechend den Regeln des jeweiligen Führungsstils zu verhalten. Klassischerweise werden drei Stile unterschieden: Der autoritäre (alles wird vorgegeben, ähnlich dem Militär), der kooperativ-partnerschaftliche (s.u.) und der laissez-faire (nahezu komplette Freiheit der Mitarbeiter, bspw. hinsichtlich Arbeitszeit und Entscheidungen). Heute am weitesten verbreitet ist der kooperativ-partnerschaftliche Führungsstil, der autoritäre gilt als veraltet und der laissez-faire nur unter gewissen Umständen (bspw. Kreativbranche) als geeignet.

Der kooperativ-partnerschaftliche Führungsstil beinhaltet u.a. die Einbeziehung der Mitarbeiter in Entscheidungen, das soll zu mehr Kreativität und persönlicher Entfaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiter führen, als Nachteil gelten lange Entscheidungswege. Wider Erwarten führt dieser Stil in der Praxis häufig zu Enttäuschungen, da zu hohe Erwartungen der Mitarbeiter hinsichtlich Ihrer Gestaltungsmöglichkeiten geweckt werden, denn de facto ist das Verhältnis zwischen Führungskraft und Mitarbeiter keine gleichberechtigte Kooperative, das gibt schon das dahinter stehende Vertragsverhältnis nicht her. Um diesen Enttäuschungen vorzubeugen, müssen die Grenzen der Gestaltungsmöglichkeiten der Mitarbeiter klar definiert sein.

Welche Variante auch immer in welcher genauen Ausgestaltung gewählt wird, unumgänglich für ein gutes Betriebsklima ist, dass das was drauf steht auch drin ist! Geweckte und nicht erfüllte Erwartungen sind über kurz oder lang das aus einer funktionierenden und zielführenden Mitarbeiterführung.