Facebook Pixel

Gewinn- und Verlustrechnung

Rechtsquellen

Handelsgesetzbuch § 275 HGB

Begriff

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist, neben der Bilanz, ein Kernelement des Jahresabschlusses.

Die Gewinn- und Verlustrechnung stellt in Staffelform alle Erträge und Aufwendungen des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr dar. Im Ergebnis resultiert der Jahresüberschuss bzw. der Jahresfehlbetrag. Typische Erträge sind Umsatzerlöse, Mieterträge, Erträge aus dem Verkauf von Vermögen und Zinserträge. Demgegenüber stehen beispielsweise Materialaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen und Zinsaufwendungen.

Der Wirtschaftsausschuss nutzt die Gewinn- und Verlustrechnung, um die Ertragskraft des Unternehmens zu analysieren.

Im Rahmen der Analyse ist es für den Wirtschaftsausschuss wichtig, die Erträge und Aufwendungen nach der Herkunft der Ergebnisse zu ordnen. Erträge und Aufwendungen, die mit dem eigentlichen Unternehmenszweck zu haben, werden im Betriebsergebnis zusammengefasst. Alle Aufwendungen und Erträge in Zusammenhang mit der Finanzierung des Unternehmens und der Investition in Geldanlagen und Verbindungen zu anderen Unternehmen bilden das Finanzergebnis. Der Wirtschaftsausschuss kann so schnell erkennen, aus welchen Geschäftsvorfällen die Gewinne bzw. Verluste des Geschäftsjahres resultieren. Zur feineren Analyse dienen Kennzahlen wie die Umsatzrendite, die Personalaufwandsqoute oder auch die Wertschöpfung je Mitarbeiter des Unternehmens.