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Gezeichnetes Kapital/Stammkapital

Rechtsquellen

Die Positionen des bilanziellen Eigenkapitals werden im Handelsgesetzbuch unter § 266 beschrieben.

Begriff

Das Gezeichnete Kapital ist jenes Kapital, das von den Unternehmenseignern im Zeitpunkt der Gründung oder einer späteren Kapitalerhöhung von außen in das Unternehmen eingebracht wurde. Es ist verbrieft in Kapitalanteilen. Bei einer Aktiengesellschaft sind es Aktien, bei einer GmbH handelt es sich um GmbH Anteile. Bei der GmbH wird dieses Kapital als Stammkapital bezeichnet. Je nach vertraglicher Ausgestaltung sind diese Kapitalanteile mit Stimmrechten und / oder Gewinnanteilsrechten verknüpft.

Das Gezeichnete Kapital / Stammkapital eines Unternehmens entsteht zunächst, indem die Gesellschafter bei der Gründung des Unternehmens Geld von außen in das Unternehmen einlegen. Im Zeitablauf kann das Gezeichnete Kapital / Stammkapital

  • steigen, wenn Kapitalerhöhungen von außen vorgenommen werden,
  • sinken, wenn eine Kapitalherabsetzung erfolgt.