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Lagerdauer

Rechtsquellen

Das durchschnittliche Lagerdauer ist eine Kennzahl und damit ein Werkzeug zur Bilanzanalyse. Der Aufbau der Kennzahl ist in keinem Gesetz beschrieben.

Begriff

Die Kennzahl Lagerdauer gibt an, wie lange die Vorräte und das zu ihrer Finanzierung erforderliche Kapital im Durchschnitt gebunden sind.

Formel:

    Vorräte  x 365
Lagerdauer (Tage) =
     Umsatzerlöse

                                         

Die Bilanzposition Vorräte beinhaltet Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Waren. Je länger die Lagerdauer der Vorräte, desto länger ist das zu ihrer Finanzierung notwendige Kapital gebunden. Gleichzeitig steigen die Lagerkosten und das Risiko, dass die Vorräte nicht mehr verwertet werden können. Die durchschnittliche Lagerdauer verbessert sich, wenn ein Unternehmen

  • seine Bestellzyklen auf die optimale Bestellmenge verkürzt und den Bestand auf ein Sicherheitsminimum reduziert,
  • sein Lagerhaltungssystem auf Just in Time umstellt und praktisch keine eigenen Vorräte mehr hält,
  • die Erzeugnisse und Waren schneller am Markt verkauften können.