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Liquiditätsgrad 2

Rechtsquellen

Der Liquiditätsgrad 2 ist eine Kennzahl und damit ein Werkzeug zur Bilanzanalyse. Der Aufbau der Kennzahl ist in keinem Gesetz beschrieben.

Begriff

Der Liquiditätsgrad 2 gibt an, inwieweit ein Unternehmen in der Lage ist, seine kurzfristigen Verbindlichkeiten zu begleichen.

Formel:

  (Liquide Mittel + kurzfristige Forderungen) x 100
Liquiditätsgrad 2 (%) =
               kurzfristige Verbindlichkeiten

                                                                     

Im Jahresabschluss gelten als kurzfristige Verbindlichkeiten jene mit einer Laufzeit von kleiner / gleich einem Jahr (Anhangsangabe). Sie sind im abgelaufenen Geschäftsjahr entstanden und werden binnen der kommenden 12 Monate zur Zahlung fällig. Die Kennzahl prüft, inwieweit das Unternehmen in der Lage ist, diese Auszahlungen mit den vorhandenen liquiden Mitteln (Kasse, Bank) und den kurzfristigen Forderungen, die im gleichen Zeitraum zu Einzahlungen führen werden, zu decken. Alle Ergebnisse, die grösser/gleich 100% sind, gelten als gut. Reichen die bestehenden Mittel nicht aus, muss das Unternehmen nach alternativen Einzahlungsquellen suchen. Im Extremfall handelt es sich hier um ein Vorzeichen drohender Zahlungsunfähigkeit.

siehe auch