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Nettoumlaufvermögen

Begriff

Das Nettoumlaufvermögen ist auch als Net Working Capital bekannt. Es stammt aus dem US-amerikanischen Rechnungswesen und bezeichnet eine Kennzahl zur Messung von Veränderungen der Liquidität. Dazu wird die Differenz zwischen dem normalen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten betrachtet.

Am Nettoumlaufvermögen kann so das Kapital abgelesen werden, das Unternehmen für die Abwicklung des operativen Geschäfts benötigen.

Das Verhältnis des Umlaufvermögens zu den kurzfristigen Verbindlichkeiten wird auch als Liquiditätskoeffizient bezeichnet – im Englischen Work Capital Ratio.

Zur Berechnung werden liquide Mittel, also beispielsweise Kassenbestand, Bankguthaben oder Guthaben bei Kreditinstituten vom Umlaufvermögen abgezogen. Außerdem zieht man die kurzfristigen Verbindlichkeiten ab – darunter fallen zum Beispiel Verbindlichkeiten aus Lieferungen, externe Leistungen oder Steuerrückstellungen.