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Personengesellschaften

Rechtsquellen

§§ 14, 705 ff. BGB

Begriff

Rechtsformen, deren Gesellschaftszweck über den Zusammenschluss von mindestens zwei Personen hauptsächlich durch die persönliche Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschafter erreicht werden soll.

Entstehung

Eine Personengesellschaft entsteht durch den Gesellschaftsvertrag. In ihm verpflichten sich die Gesellschafter gegenseitig, die Erreichung eines gemeinsamen Zweckes in der durch den Vertrag bestimmten Weise zu fördern (§ 705 BGB). Es müssen sich mindestens zwei natürliche und/oder juristische Personen zusammenschließen.  Mit dem Eintrag in das Handelsregister wird die Gesellschaft im Außenverhältnis wirksam.

Merkmale

Die Personengesellschaft ist keine juristische Person, kann aber trotzdem Träger von Rechten und Pflichten sein. Rechtsfähige Personengesellschaften sind Unternehmer (§ 14 Abs. 1 u. 2 BGB). Die personenrechtliche Struktur drückt sich in der persönlichen Haftung und Mitarbeit der Gesellschafter aus. Die Befugnis zur Geschäftsführung kann nicht auf Dritte übertragen werden (Selbstorganschaft). Eine Übertragung von Gesellschaftsanteilen ist nur möglich, wenn alle Gesellschafter zustimmen. Die persönliche Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschafter zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes unterscheidet die Personengesellschaft von der Kapitalgesellschaft, die auf die reine Kapitalbeteiligung der Gesellschafter ausgerichtet ist.

Rechtsformen

Die Personengesellschaft tritt in verschiedenen Rechtsformen auf, bei denen idealtypisch die aktive Mitarbeit der Gesellschafter gefragt ist. Personengesellschaften sind

  • Gesellschaften bürgerlichen Rechts (GbR/BGB-Gesellschaft).
  • offene Handelsgesellschaften (OHG),
  • Kommanditgesellschaften (KG, GmbH & Co. KG)
  • Partnergesellschaften (Zusammenschluss von Angehörigen freier Berufe zur Ausübung ihrer Berufe).

Merkmale

Die Personengesellschaft ist keine juristische Person, kann aber trotzdem Träger von Rechten und Pflichten sein (§ 14 Abs. 2 BGB). Rechtsfähige Personengesellschaften sind Unternehmer. Die personenrechtliche Struktur drückt sich in der persönlichen Haftung und Mitarbeit der Gesellschafter aus. Die Befugnis zur Geschäftsführung kann nicht auf Dritte übertragen werden (Selbstorganschaft). Eine Übertragung von Gesellschaftsanteilen ist nur möglich, wenn alle Gesellschafter zustimmen. Die persönliche Zusammenarbeit der einzelnen Gesellschafter zur Erreichung eines gemeinsamen Zweckes unterscheidet die Personengesellschaft von der Kapitalgesellschaft, die auf die reine Kapitalbeteiligung der Gesellschafter ausgerichtet ist.