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Portfolioanalyse

Begriff

Für eine Portfolioanalyse werden die Tätigkeiten eines Unternehmens in verschiedenen Geschäftsbereichen getrennt voneinander bewertet. Die Bewertung erfolgt in Bezug auf den jeweiligen Teil-Markt in dem der Geschäftsbereich aktiv ist. Dabei werden sowohl die eigene Position auf dem Markt bewertet, als auch, wie der Markts sich insgesamt entwickelt.

Unternehmen haben in der Regel mehrere Geschäftsbereiche und sind mit unterschiedlichen Angeboten (Produkten oder Dienstleistungen) auf verschiedenen Märkten aktiv.  Diese Gesamtheit an Angeboten nennt man „Portfolio“.

Um ein Unternehmensportfolio zu untersuchen, werden diese Angebote in verschiedene Geschäftsbereiche oder Geschäftsfelder aufgeteilt und einzeln bewertet. Im Wesentlichen wird dabei geprüft, wie sich der jeweilige Markt entwickelt (besteht Marktwachstum, stagniert oder schrumpft der Markt) und wie hoch der jeweilige eigene Marktanteil in Bezug auf Wettbewerber ist.

Anhand der Portfolioanalyse zeigen sich die Bereiche, die eine gute (Ausgangs-)Position im Markt haben und diejenigen, die eine eher schlechte Position im Markt haben:

  • Marktentwicklung: wächst ein Markt und steigt damit die Nachfrage, ist es prinzipiell leichter, davon zu profitieren
  • Marktanteil: je größer der eigene Marktanteil, desto profitabler kann in der Regel produziert werden und desto höher ist die erzielbare Marge

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Analyseansätzen. Zwei sehr häufig verwendete Varianten der Portfolioanalyse stammen von den großen Beratungsunternehmen und sind folgende:

  • die 4-Felder-Modell von Boston-Consulting (BCG-Matrix) oder
  • die 9-Felder-Modell von McKinsey (McKinsey-Matrix)