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Strategy Maps

Begriff

Eine Strategy Map bildet grafisch die zentralen Elemente ab, die zum finanziellen Ergebnis eines Unternehmens beitragen. Die Darstellung erfolgt als einfaches Ursache-Wirkung-Modell und möglichst auf einem Blatt, damit die Ergebnisse leicht kommuniziert werden können. Sie ergänzt damit z. B. die Balanced-Score-Card als Instrument für Planung und Reporting (Berichtswesen).

Nach Festlegung einer Strategie muss diese auch von allen Mitwirkenden und Verantwortlichen verstanden und umgesetzt werden. Hierzu gehört auch, Ziele für den gewählten Kurs festzulegen und zu vermitteln.

Neben den finanziellen Zielen, die Unternehmen sich setzen (Überschuss, Cash Flow, EBIT, Rendite etc.) sind weitere Perspektiven wichtig. Denn diese ergänzenden Perspektiven stellen die Voraussetzungen dar, die letztendlich zum angestrebten finanziellen Ergebnis führen.

Das Modell der Balanced-Score-Card (BSC) ergänzt folgende Perspektiven:

  • Markt- und Kunden
  • Prozesse und Ressourcen
  • Innovationen und Mitarbeiter

Die Aufgabe der Strategy Map besteht in der Darstellung der einzelnen Elemente in einer „Ursache-Wirkung-Diagramm“.

Ein Beispiel:
Die steigende Qualifikation der Mitarbeiter (ein Element aus der Perspektive der Mitarbeiter) führt zu einer höheren Qualität der Angebote und der Leistungserbringung (die Prozessperspektive) und damit über eine höhere Kundenzufriedenheit und damit mehr Empfehlungen (die Kundenperspektive), zu höheren Erlösen und besseren Ergebnissen (die finanzielle Perspektive).

Die Strategy Map stellt somit die der Strategie zugrundeliegenden Annahmen grafisch und leichter verständlich dar.