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SWOT-Analyse

Begriff

Die SWOT-Analyse gibt 4 Fragen an die Hand, nach denen die Stärken und Schwächen eines Unternehmens oder Unternehmensbereiches untersucht und beschrieben werden können.

Die Abkürzung SWOT steht für die 4 amerikanische Begriffe:
„S“ für Strengths (Stärken);
„W“ für Weaknesses (Schwächen);
„O“ für Opportunities (Chancen) und
„T“ für Threats (Gefahren).

Entwickelt wurde dieses Modell an der Harvard Business School in Boston, USA.

Eine SWOT-Analyse steht oft am Beginn einer Überarbeitung oder Neuformulierung der Unternehmensstrategie. Sei es für einzelne Unternehmensbereiche oder für das Gesamtunternehmen.

Mit der SWOT-Analyse wird die Ausgangssituation in zwei Dimensionen mit je zwei Ausprägungen untersucht:

  1. Die unternehmensorientierte Dimension (nach innen gerichtet): „Stärken“ und „Schwächen“ und
  2. Die marktorientierte Dimension (nach außen gerichtet): „Chancen“ und „Gefahren“

In der Kombination dieser Ausprägungen ergeben sich Fragen bzw. Aussagen in 4 Feldern:

  • Stärken + Chancen: Mit welchen unserer Stärken lassen sich welche der Chancen des Marktes möglicherweise gut nutzen?
    • Matching-Strategie: welche Gelegenheiten passen gut zu den Stärken des Unternehmens.
  • Stärken + Gefahren: Mit welchen unserer Stärken können wir den Gefahren des Marktes begegnen?
    • Neutralisierungs-Strategie: welche Gefahren können durch unsere Stärken abgewendet werden.
  • Schwächen + Chancen: Wie können wir unsere Schwächen so stärken, dass wir die Chancen des Marktes nutzen können?
    • Umwandlungs-Strategie: wie können Schwächen behoben werden und diese so gestärkt werden, dass Chancen genutzt werden können?
  • Schwächen + Gefahren: Welche unsere Schwächen stellen gerade bei bestimmten Gefahren des Marktes ein besonderes  Risiko dar?
    • Verteidigungs-Strategie: Welche Gefahren müssen wir besonders im Blick behalten, denn wir sind bei unseren Schwächen angreifbar und „verletzlich“.

Die SWOT-Analyse bietet selbst noch keine Empfehlung oder Vorgabe für eine Strategie. Diese muss erst noch im Anschluss entwickelt bzw. auch überarbeitet werden.