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Total-Quality-Management

Begriff

TQM oder Total Quality Management bedeutet die Ausrichtung aller Unternehmensabläufe und Entscheidungen auf einen hohen und ständig überprüfbaren Qualitätsstandard hin. Hierfür ist ein abteilungsübergreifendes Qualitätsmanagement-System erforderlich, das permanent gepflegt und weiterentwickelt werden muss. 

Qualität bei Produkten und Dienstleistungen wird besonders dann erfolgsentscheidend, wenn Unternehmen in starkem Wettbewerb zueinander stehen und der Preisdruck steigt. 

Qualitätsmanagement wurde bereits in den 1950er Jahren in Japan zur verbreiteten Management-Philosophie und damit zu der Grundlage für die Unternehmensführung. Japanische Produkte mussten sich auf europäischen und amerikanischen Märkten gegen einheimische Produkte über einen deutlichen Qualitätsvorsprung durchsetzen.               

Die Definition von Qualität ist von entscheidender Bedeutung bei der Umsetzung von TQM: „Qualität ist: die Erfüllung von Anforderungen der Kunden“ (nach P. Crosby). Leitgedanke ist dabei die höchstmögliche Kundenzufriedenheit zu wirtschaftlich vertretbaren Kosten.

Nach dem EFQM-Modell (entwickelt von der European Foundation for Quality Management) basiert Qualität auf drei Säulen: Menschen, Prozessen und Ergebnissen.

Das EFQM-Modell bietet eine Vorlage für eine ganzheitliche Sicht auf das Unternehmen. In diesem Zusammenhang wird von 8 Grundprinzipien gesprochen:

  1. Ausgewogene Ergebnisse erzielen (kurz- und langfristig)
  2. Kundennutzen mehren (Nutzen vor Profit)
  3. Mit Vision, Inspiration und Integrität führen
  4. Mittels Prozessen lenken (das System betrachten)
  5. Durch Menschen erfolgreich sein (Wertschätzung zeigen)
  6. Innovation und Kreativität fördern (bei Mitarbeitern, Kunden und Kooperationspartnern)
  7. Partnerschaften aufbauen (langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit)
  8. Verantwortung für eine nachhaltige Zukunft übernehmen