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Unternehmenssteuerung

Begriff

Die Entwicklung eines Unternehmens erfolgt durch eine Vielzahl von Entscheidungen, die innerhalb kurzer bis mittlerer Frist zu treffen sind. Preise sind zu setzen, der Absatz von Produkten und Leistungen ist zu fördern,  Leistungskapazitäten sind anzupassen, Investitionen zu finanzieren, Mitarbeiter zu schulen, gegebenenfalls Geschäftsführer auszuwechseln.

Geschieht das zielorientiert und planvoll kann man von Unternehmenssteuerung sprechen. Spielen dabei Zufälle eine dominierende Rolle, spricht man wohl besser vom „Blindflug“.

Eine gute Übersicht über wesentliche Instrumente zur Unternehmenssteuerung – man spricht dann von Handlungsparametern – erhält man, wenn man einen genauen Blick auf die Kostenträgerrechnung und auf die Kapitalflussrechnung wirft. In einer zerlegten Kostenträgerrechnung finden sich alle Informationen zur Steuerung der Leistungserstellung, Produktion oder Dienstleistung, des Unternehmens. Und die Kapitalflussrechnung erfasst direkt alle finanzwirksamen Entscheidungen.

Zweckmäßig ist, alle Maßnahmen der Unternehmensteuerung aufeinander abzustimmen. So sind Kapazitätserweiterungen zwingend im Zusammenspiel mit Finanzierungsentscheidungen zu treffen. Die Abstimmung der Einzelentscheidungen aufeinander erfolgt in den Ergebnissen der Unternehmensplanung, den verschiedenen Unternehmensplänen. Je nachdem, ob die einzelnen steuernden Entscheidungen kurz-, mittel- oder langfristig angelegt sind, sollten sie Teil der operativen, der taktischen bzw. der strategischen Planung sein.

Die für die Steuerung benötigten Informationen bereit zu stellen, ist Aufgabe des Unternehmenscontrolling, das seinerseits voraussetzt, dass das Unternehmen über ein Mindestmaß an Unternehmensplanung verfügt.