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Vorratsintensität

Rechtsquellen

Die Vorratsintensität ist eine Kennzahl und damit ein Werkzeug zur Bilanzanalyse. Der Aufbau der Kennzahl ist in keinem Gesetz beschrieben.

Begriff

Die Kennzahl Vorratsintensität gibt an, wie viel Prozent des Gesamtvermögens zum Stichtag im Vorratsvermögen gebunden sind!

Formel:

    Vorräte  x 100
Vorratsintensität (%) =
   Gesamtvermögen

                  

Die Bilanzposition Vorräte beinhaltet Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, fertige und unfertige Erzeugnisse sowie Waren. Das Gesamtvermögen entspricht der aktiven Bilanzsumme. Je höher die Vorratsintensität, desto mehr Liquidität ist in den Vorräten gebunden. Gleichzeitig stehen hohe Vorratsbestände oft in Zusammenhang mit hohen Lagerkosten und dem Risiko der mangelnden Verwertbarkeit der Vorräte. Die Vorratsintensität verbessert sich, wenn ein Unternehmen!

  • seine Bestellzyklen auf die optimale Bestellmenge verkürzt und den Bestand auf ein Sicherheitsminimum reduziert.
  • sein Lagerhaltungssystem auf Just in Time umstellt und praktisch keine eigenen Vorräte mehr hält.
  • die Erzeugnisse und Waren schneller am Markt verkauften können.