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Tipp Nr. 1 Strategien zur Stellensuche

Strategien zur Stellensuche

Es gibt Strategien, mit denen ihr euch aus der Masse – positiv – absetzen könnt. Darüber hinaus könnt ihr in Stellenanzeigen besser als irgendwo sonst erkennen, was von euch am Markt verlangt wird. Hin und wieder ein Blick in den Stellenmarkt kann sich jobsichernd auswirken, weil ihr rechtzeitig Entwicklungen erkennen und darauf reagieren könnt (z.B. durch eine Weiterbildung).

Prüft, ob das Anforderungsprofil der interessierenden Stelle eurem Leistungsprofil entspricht. Euer persönliches Plus ist, wenn ihr darüber hinaus etwas bieten könnt, was andere nicht haben (z.B. eine weitere Fremdsprache). Im Folgenden werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie ihr Stellenanzeigen aussichtsreich in Erfahrung bringen könnt.

„Stellensurfen“ im Internet

Die Suche über das Internet gewinnt zunehmend an Bedeutung – nicht nur in den IT-Berufen. Wenn ihr selbst keinen Internetanschluss haben, nutzt die Möglichkeit über Internet-Cafés oder Multimedia-Zentren in öffentlichen Einrichtungen wie z.B. Bildungszentren oder Bibliotheken. Hier einige Stellenbörsen:

www.evita.de

www.jobbydoo.de

www.stellenanzeigen.de

www.monster.de

www.jobbörse-stellenangebote.de

Zeitungen

Lokale und überregionale Zeitungen sind wichtige Fundstellen für Stellenanzeigen, vor allem die Mittwochs- und Wochenendausgaben.

  • Lokalzeitungen: Schwerpunkt regionale Stellenangebote
  • Überregionale Tageszeitungen: z.B. „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, „Süddeutsche Zeitung“, „Die Welt“, „Handelsblatt“ oder die Wochenzeitung „Die Zeit“.

 

Branchen- und Fachzeitschriften

Ganz wichtig sind die Anzeigen in Fachzeitschriften. Firmen suchen darin Fachpersonal ihrer Branche. Welche Zeitschriften für euren Bereich von Bedeutung sind, erfragt ihr am besten in der Personalabteilung, in den jeweiligen Berufsverbänden oder im Fachhandel.

Private Arbeitsvermittlung

Seit 1994 sind private Personalvermittler in Deutschland zugelassen. Seit dem 27. März 2002 ist die Erlaubnis der Bundesagentur für Arbeit zur privaten Arbeitsvermittlung entfallen. Lasst euch in die Bewerberdatenbank des Vermittlers aufnehmen und hinterlasst dort euer Leistungsprofil. Aufgrund des JobAktiv-Gesetzes (in Kraft seit dem 1. Januar 2002) arbeiten die Arbeitsagenturen bei der Vermittlung Arbeitsloser verstärkt mit Dritten, d.h. auch privaten Vermittlern, zusammen. Seit dem 27. März 2002 können Bezieher von Arbeitslosengeld sowie Beschäftigte in Arbeitsbeschaffungs- und Strukturanpassungsmaßnahmen auf Wunsch Vermittlungsgutscheine von der Arbeitsagentur erhalten, wenn Sie mindestens 6 Wochen arbeitslos und noch nicht vermittelt sind.

Initiativ- oder auch „Blindbewerbung“

Wer nicht warten will, bis das ideale Stellenangebot in einer Anzeige erscheint, kann sich auch auf Eigeninitiative hin an Firmen seiner Zielbranche wenden.

  • Euer Vorteil: Ihr konkurriert nicht mit vielen anderen Bewerbern und könnt von daher mit einer größeren Aufmerksamkeit rechnen. Eigeninitiative bei der Arbeitssuche wird grundsätzlich positiv bewertet. Im günstigsten Fall ist gerade eine offene Stelle zu besetzen. Andernfalls, wenn eure Anfrage gut ankommt, könnt ihr auch in eine interne Bewerberliste aufgenommen werden. Bei Bedarf spricht das Unternehmen euch dann an, vielleicht ohne eine Stellenausschreibung zu veröffentlichen
  • Euer Nachteil: Ihr wisst nicht, ob die Firma tatsächlich gerade jetzt eine entsprechende Stelle zu besetzen hat. Eine Initiativbewerbung kann daher unter Umständen erst mit einer größeren Zeitverzögerung zum Ziel führen. Streut eure Bewerbungen daher breiter und sprecht mehrere Unternehmen an