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Tipp Nr. 4 Der Lebenslauf

Der Lebenslauf

Zusammen mit dem Anschreiben ist dieses Dokument der wichtigste Teil eurer Bewerbung. Wenn mit dem Anschreiben (und dem Foto – hierzu später mehr) erst einmal das Interesse des Personalchefs geweckt und damit die erste Hürde genommen ist, wird im zweiten Schritt euer Lebenslauf geprüft. Hier müsst ihr deutlich machen, dass eure Qualifikationen und Erfahrungen zur ausgeschriebenen Stelle passen.

Form und Aufbau:

  • Kurz gefasst und klar gegliedert
  • Benutzt weißes, nicht zu dünnes Papier (100 -120g)
  • Schreibt auf PC oder Schreibmaschine (siehe auch Anschreiben)
  • Umfang zwischen einer und drei Seiten
  • Absolut fehlerfrei (Korrektur lesen lassen!)
  • Chronologische Gliederung in der Reihenfolge der Ereignisse (siehe unten „Checkliste Inhalt“)
  • Zum Schluss Ort, Datum und handschriftliche (!) Unterschrift

Checkliste Inhalt:

  • Persönliche Daten: Vor- und Familienname, Adresse, Geburtsort, Geburtsdatum, Familienstand und Anzahl der Kinder Zusätzlich für nichtdeutsche Mitbürger: Staatsangehörigkeit Für erwachsene Bewerber: keine Angaben bzgl. der Eltern
  • Schulausbildung und Abschlüsse: Angabe in Jahren
  • Wehr- und Ersatzdienst, freiwilliges soziales oder ökologisches Jahr
  • Betreuungs- und Erziehungszeiten: Zeiten der beruflichen Weiterbildung ohne Förderung durch die Arbeitsagenturen – während des Erziehungsurlaubs / der Elternzeit
  • Studium an Hochschulen (falls geschehen): Abschluss und Besonderheiten wie Auslandspraktika angeben (insbesondere in jüngeren Berufsjahren zusätzlich Fächer, Schwerpunkte, Thema der Examensarbeit)
  • Berufsausbildung: lückenlose Angaben zu Ausbildungsberuf, Ausbildungsfirma und Abschluss
  • Berufliche Tätigkeit: alle beruflichen Stationen mit Position und Firma jeweils mit Angabe von Monat und Jahr. Hier darf es auch ein bisschen ausführlicher sein: Bemerkenswertes wie übertragene Verantwortung, Projekterfahrung sowie besondere Leistungen können stichpunktartig erwähnt werden. Auch hier auf lückenlose Angaben achten!
  • Berufliche Weiterbildung: alles, was mit eurer beruflichen Tätigkeit zu tun hat, heute aktuell ist und zu eurer Stelle passt
  • Außerberufliche Weiterbildung, spezielle Kenntnisse und Erfahrungen: EDV-Anwendungen, Sprachen, handwerkliche Fähigkeiten; trefft eine Auswahl, die mit der angestrebten Stelle harmoniert – keinen Töpferkurs angeben, wenn ihr euch als Sekretärin bewerbt!
  • Hobbys, Interessen, ehrenamtliches und soziales Engagement: alles Wichtige nennen, zusätzlich alles, was im Zusammenhang mit der Stelle Sinn macht

Besonders zu beachten, Tipps zum Inhalt:

  • Angaben in Anschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen müssen übereinstimmen!
  • Religiöses, politisches oder gewerkschaftliches Engagement erwähnt ihr nur, wenn es im Zusammenhang mit der Stelle steht (zum Beispiel, wenn ihr euch bei einer kirchlichen Institution, Gewerkschaft usw. bewerbt)
  • Lücken in deiner Biographie dürfen nicht vorkommen, das erweckt Misstrauen. Ihr solltet sie nennen und möglichst plausibel darstellen. Falls ihr einmal arbeitslos ward, weist darauf hin, wie ihr diese Zeit genutzt habt. Erwähnt beispielsweise mögliche Fortbildungen
  • Besonders für Frauen: Familienphasen müsst ihr nicht erklären oder verstecken. Betont, was ihr bezüglich Organisation, Belastbarkeit, Flexibilität usw. in der Arbeit mit Kindern gelernt habt. Viele Unternehmen wissen das durchaus zu schätzen. Frauen mit Kleinkindern können kurz darauf hinweisen, dass deren Versorgung während der Arbeitszeit sichergestellt ist