Neue Seminarthemen 2019

Das ifb bietet Ihnen mit neuen Seminarthemen eine optimale Ergänzung und ein fundiertes Wissen für Ihre Betriebsratsarbeit.

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E-Learning

Mit den E-Learning-Alternativen des ifb können Sie Ihrem Anspruch auf Weiterbildung nachkommen, auch wenn der Besuch eines unserer Präsenzseminare Ihnen einmal nicht möglich ist.

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Aktuelle Tagesseminare

Tagesseminare werden hauptsächlich zu sehr aktuellen Themen angeboten. Hier können Sie sich als Betriebsrat oder Interessenvertreter schnell und einfach auf dem Laufenden halten und bekommen ein kompaktes Update für Ihre Betriebsratsarbeit.

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Last-Minute Seminare

Flexibel sein lohnt sich! Immer wieder bieten wir ausgewählte Seminare für Betriebsräte und Interessenvertreter zum Last-Minute Angebot an, vor allem einige Wochen vor Seminarbeginn.

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Kostenlose Starterpakete

Unser Ziel ist es, Betriebsräte stärker und wirksamer zu machen. Dafür haben wir kostenlose „Starterpakete“ für verschiedene Seminare entwickelt, die Sie bei Ihrer BR-Arbeit nicht nur inhaltlich sondern auch praktisch unterstützen.

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Mit dem ifb an die Uni

Für Ihre berufliche und persönliche Zukunft: Das Seminar-Highlight in Zusammenarbeit mit der Ludwig-Maximilians-Universität München.

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Unser Dank für Ihr Engagement!

Ebenso wie Betriebsräte setzen Sie sich als ehrenamtlicher Richter für eine gerechtere Arbeitswelt ein. Knapp 30 Jahre Schulungserfahrung nutzen wir jetzt auch, um Sie bei diesem Ehrenamt aktiv zu unterstützen.

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Grundsätze für Konfliktgespräche

Konflikte haben häufig eine kleine Ursache, aber eine große Wirkung. Die kleinen Ursachen können z.B. Missverständnisse, Überempfindlichkeiten, Vorurteile und persönliche Abneigungen sein. Um sie aufzudecken, kann ein klärendes Gespräch der Konfliktparteien wahre Wunder wirken.

Das Gelingen eines solchen Konfliktgesprächs setzt aber ein paar Punkte voraus:

  • Ein Konfliktgespräch ist nur dann sinnvoll, wenn beide Partner an einer Konfliktlösung interessiert sind.
  • Das Gespräch sollte so früh wie möglich geführt werden, da die Gesprächbereitschaft der Kontrahenten mit fortschreitender Entwicklung des Konflikts stetig abnimmt.
  • Im Gespräch sollen beide Seiten versuchen, einander aufmerksam und unvoreingenommen zuzuhören sowie die Sicht der Dinge und das Verhalten des jeweils anderen zu verstehen. Das heisst nicht, es gut finden zu müssen!
  • Jeder Beteiligte an Konflikten ist nicht nur Opfer, sondern auch Täter in ständiger Wechselwirkung. Wenn mir jemand etwas Böses antut, kann es sein, das ich etwas dazu beigetragen habe, dass mir das passiert. Die Suche nach dem eigenen Anteil heißt aber nicht, dass ich nicht wütend, empört, enttäuscht über den anderen sein darf.
  • Nur eine Lösung, bei der beide gewinnen (Gewinner-Gewinner-Situation) und die beide zufrieden stellt, ist von dauerhaftem Bestand.
  • Schuldzuweisungen, Rechthabereien und intensive Vergangenheitsbewältigung sind für eine Konfliktlösung nicht hilfreich. Gesucht wird eine Lösung im Hier und Jetzt, um das zukünftige Miteinander konstruktiv und zufriedenstellend zu gestalten. Die Kernfrage ist daher: „Wie wollen wir künftig miteinander umgehen?“ und nicht: „Wie schlimm bist Du mit mir umgegangen?“
  • Jeder Versuch einer Seite, die andere Seite zu „ändern“, wird fehlschlagen. Veränderungen in Konflikten beginnen in der Regel beim eigenen Verhalten.


Das Ergebnis des Konfliktgesprächs ist nicht Harmonie (oder gar Scheinharmonie) zwischen den ehemaligen Streithähnen. Das Ziel ist eine tragbare Grundlage für künftige Zusammenarbeit und den Umgang miteinander zu finden. Erleichterung ist ein regelmäßiges Ergebnis von Konfliktklärung, Harmonie manchmal ein willkommenes Nebenprodukt.