Facebook Pixel

Was muss ich bei meiner Haltung und Gestik beachten?

Haltung und Gestik

Als Vortragende oder Gesprächsteilnehmer wirke ich nicht ausschließlich oder in erster Linie durch das, was ich sage!

Meine persönliche Wirkung hängt in mindestens ebenso großem Maße von der Art und Weise ab, wie ich es sage. Über Fragen von Sympathie, Kompetenz oder Glaubwürdigkeit entscheidet nicht vorrangig mein Fachwissen oder meine Argumentation. Hier spielen andere Signale eine entscheidende Rolle. Die werden - sichtbar oder hörbar - zumeist unbewusst vom Publikum aufgenommen. Wenn ich also überzeugen will, dann achte ich darauf, welche körpersprachlichen und stimmlichen Signale ich aussende.

Der berühmte „erste Eindruck“ ist nicht immer, vielleicht sogar nur selten objektiv richtig. Allerdings gibt es selten eine zweite Chance für den „ersten Eindruck“. Das bedeutet, dass meine Zuhörer sich vom ersten Eindruck, den ich erwecke, beeinflussen und leiten lassen. Hier kann ich viel an Vertrauen verlieren, ebenso viel aber auch gewinnen.

Haltung

Füße etwa hüftbreit auseinander

locker in den Knien

Becken und Bauchraum entspannt

Brustbein gerade und aufgerichtet

Schultern hängen gelöst

Nacken entspannt und beweglich

Kopf gerade

So sieht gute Gestik aus:

+ Arme vor den Körper

Nicht nur die Hände, auch die Unterarme bewegen

Gespannte Hände

Mit verschiedenen Handhaltungen variieren

Arme ruhig auch mal hängen lassen

Möglichst vermeiden:

Am Pult festklammern

− Hände in die Hosentaschen stecken

− Immer dieselbe Handhaltung und Bewegung

− Mit dem Kuli klicken

− Ständig ins Gesicht fassen, Haare zurückstreichen, Nase reiben, Ohrläppchen massieren

− Ständig die Stichwortkarten / Manuskript ordnen

Quelle

Basierend auf: „Rhetorik für die erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ Rolf Christiansen / Christa Jordan