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Das verrät Körpersprache – für Betriebsräte und Interessenvertreter ist Haltung und Gestik wichtig

Haltung und Gestik

In Betriebsratssitzungen oder Betriebsversammlungen wirken Sie als Betriebsrat nicht nur durch Worte

Sie sind Vortragender oder Gesprächsteilnehmer oder stecken mitten in einer Verhandlung? Ihre persönliche Wirkung als Betriebsrat hängt in mindestens ebenso großem Maße von der Art und Weise ab, wie Sie es sagen. Über Fragen von Sympathie, Kompetenz oder Glaubwürdigkeit entscheidet nicht vorrangig Ihr Fachwissen oder Ihre Argumentation. Hier spielen andere Signale eine entscheidende Rolle. Die werden – sichtbar oder hörbar – zumeist unbewusst vom Publikum aufgenommen. Wenn Sie also mit Ihrer Betriebsratsarbeit überzeugen wollen, dann achten Sie darauf, welche körpersprachlichen und stimmlichen Signale Sie aussenden.

Der berühmte „erste Eindruck“ ist nicht immer, vielleicht sogar nur selten, objektiv richtig. Allerdings gibt es selten eine zweite Chance für den „ersten Eindruck“. Das bedeutet, dass Ihre Zuhörer sich vom ersten Eindruck, den Sie erwecken, beeinflussen und leiten lassen. Hier können Sie viel an Vertrauen verlieren, ebenso viel aber auch gewinnen.

Die richtige Haltung – so geht's!

Stellen Sie sich vor – Sie stehen vor der Belegschaft bei der nächsten Betriebsversammlung und tragen Ihren Tätigkeitsbericht als Betriebsrat vor der Belegschaft vor. Dann beachten Sie folgendes, denn so machen Sie garantiert eine gute Figur:

Nehmen Sie die Füße etwa hüftbreit auseinander

Seien Sie locker in den Knien

Entspannen Sie das Becken und den Bauchraum

Heben Sie stolz die Brust – Brustbein gerade und aufgerichtet

Ihre Schultern hängen gelöst

Ihr Nacken ist entspannt und beweglich

Halten Sie den Kopf gerade

So sieht gute Gestik aus:

Wohin mit den Händen bei Besprechungen oder Verhandlungen mit dem Arbeitgeber? In der Aufregung sind die Hosentaschen oft der naheliegende Platz. Aber es geht auch anders:

 

+ Nehmen Sie Ihre Hände entspannt vor den Körper

+ Bewegen Sie bei Reden nicht nur die Hände, sondern auch die Unterarme 

Geben Sie dabei Ihren Händen Spannung

Variieren Sie mit verschiedenen Handhaltungen 

+ Lassen Sie die Arme auch mal ruhig hängen

Das sollten Sie möglichst vermeiden:

Aufregung und Lampenfieber hat jeder Betriebsrat schon mal gehabt. Aber mit der Übung kommen die Routine und die Ruhe. Wenn Sie in der Kommunikation mit dem Arbeitgeber, den Kollegen und beim Vortrag diese Punkte vermeiden, dann entwickeln Sie sich zum Rhetorik-Profi:

 

Klammern Sie sich nicht am Pult fest

− Stecken Sie nicht die Hände in die Hosentasche

− Wiederholen Sie nicht immer dieselbe Handhaltung oder Bewegung

− Klicken sie nicht mit dem Kuli

− Vermeiden Sie – ständig ins Gesicht fassen, Haare zurückstreichen, Nase reiben, Ohrläppchen massieren

 

Tipp: Schneller lernen Sie natürlich mit einer professionellen Anleitung eines Rhetorik- Experten. In dem geschützten Bereich unserer ifb-Rhetorikstudios bekommen Sie Praxis-Tipps und Trainings mit anderen Kollegen aus Betriebsratsgremien. 

 

Quelle

Basierend auf: „Rhetorik für die erfolgreiche Betriebsratsarbeit“ Rolf Christiansen / Christa Jordan

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