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Unfallversicherung, gesetzliche

Unfall auf dem Weg von der Arztpraxis zur Arbeit nicht versichert

Wer vor der Arbeit noch schnell beim Arzt vorbeischaut, ist im Falle eines Unfalls nicht versichert.

Bundessozialgericht vom 05.07.2016 – B 2 U 16/14 R

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Seelische Belastung als Arbeitsunfall anerkannt

Einem U-Bahn-Fahrer steht aufgrund eines Fahrgastunfalls gegenüber der Berufsgenossenschaft ein Anspruch auf Gewährung psychotherapeutischer Behandlung zu.

Landessozialgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 17.12.2009 - L 2 U 1014/05

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Ein Bandscheibenvorfall kann ein Arbeitsunfall sein

Ein Bandscheibenvorfall ist nur dann ein Arbeitsunfall, wenn ein eindeutiger, unmittelbarer Zusammenhang zwischen Bandscheibenvorfall und Unfall nachgewiesen wird.

Sozialgericht Düsseldorf, Urteil vom 12.03.2009 - S 1 U 4/08

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Arbeitsunfall im Zweifel von Berufsgenossenschaft zu entschädigen

Der Weg von und zur Arbeitsstätte steht unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. Entschieden wurde in diesem Urteil die Frage, ob auch von einem versicherten Arbeitsunfall auszugehen ist, wenn die Unfallursache nicht festgestellt werden kann.

Hessisches Landessozialgericht, Urteil vom 12.08.2008 - L 3 U 254/05

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Wirbelsäulenleiden als Berufskrankheit?

Das Landessozialgericht für das Land Brandenburg war, wie die gesamte deutsche Sozialgerichtsbarkeit, immer wieder mit der Frage befasst, inwieweit Beschwerden durch die Wirbelsäule als Berufskrankheiten mit der Folge anerkannt werden können, dass Leistungen von den Berufsgenossenschaften zu gewähren sind. Schon in Anbetracht der Tatsache, dass ca. 3/4 der Männer über 50 Jahre und ca. 40 v.H. der Frauen in diesem Alter an Wirbelsäulenbeschwerden leiden, fällt ein Nachweis als Berufskrankheit naturgemäß schwer und von ca. 10.000 Anträgen pro Jahr bei den deutschen Berufsgenossenschaften führen lediglich ca. 500 zum Erfolg.

Landessozialgericht Brandenburg, Urteil vom 28.07.2003 - L 7 U 12/02

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