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Über uns

Der Unterstützungsfonds „Betriebsräte in Not“

Wir helfen Interessenvertretern, die Opfer ihres Engagements sind, die gemobbt oder angefeindet werden und die großen Belastungen ausgesetzt sind. Erfahrene Trainer stehen Betroffenen mit Coachings und Beratungen zur Seite. Gemeinsam finden wir Strategien zur Selbsthilfe. Der Unterstützungsfonds wurde 2018 von Hans Schneider, dem Inhaber des ifb, ins Leben gerufen und wird von ihm privat finanziert.

Unser Angebot aus dem Unterstützungsfonds:

Sie sind als Interessenvertreter in Not? Wir helfen!

Wir unterstützen Sie mit Coachings und Beratungen. 

Qualifizierte Trainer stehen Ihnen in der Not zur Seite.

Unsere Hilfe ist jeweils passgenau auf ihre Situation abgestimmt.

Stellen Sie gleich einen Antrag! Unser Beirat entscheidet schnellstmöglich, wer gefördert wird.

„Leider ist es eine Tatsache: ...

Hans Schneider

... Betriebsräte sind immer häufiger Repressalien seitens der Unternehmensleitung und des Managements ausgesetzt. Man sucht nach kleinsten angeblichen Pflichtverletzungen, um Betriebsräte los zu werden oder ihnen das Leben so schwer wie möglich zu machen. Einige Anwaltskanzleien rühmen sich auch mit Versprechen wie: "So gelingt die Kündigung eines Betriebsrats".
Für die betroffenen Betriebsräte bedeutet dies in der Regel intensives Mobbing und extreme psychische Belastungen. Viele halten den Druck auf Dauer nicht aus, lassen sich auf einen Aufhebungsvertrag ein oder kündigen von sich aus. 
Mit dem Unterstützungsfonds wollen wir dem entgegentreten.“

Wie funktioniert der Unterstützungsfonds?

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Wer wird gefördert?

Der Unterstützungsfonds „Betriebsräte in Not“ will Interessenvertretern helfen, die sich in einer schwierigen Ausnahmesituation befinden. Gefördert werden können grundsätzlich Betriebsratsmitglieder bzw. betriebliche Interessenvertreter, die in ihrer Funktion in eine persönlich schwierige Situation geraten sind, was sich auch gesundheitlich bemerkbar macht. Einzelheiten zu den Rahmenbedingungen einer möglichen Förderung entnehmen Sie bitte auch unserer Satzung.

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Was leistet der Fonds?

Durch gezielte Fördermaßnahmen erhalten die Betroffenen als Privatpersonen persönliche Hilfe. Besonders qualifizierte Trainerinnen und Trainer unterstützen sie mit Coachings und Beratungen. Die Einzelheiten werden für jeden Betroffenen individuell festgelegt. Ziel des Trainings ist vor allem Hilfe zur Selbsthilfe.
Wichtig: Direkte Geldleistungen sind ausgeschlossen.

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Wie funktioniert eine Förderung?

Wenn Sie Hilfe aus dem Unterstützungsfonds benötigen, füllen Sie das Antragsformular zur Förderung aus und senden Sie es uns per Post an die dort angegebene Anschrift. Bitte füllen Sie das Antragsformular möglichst genau und vollständig aus. Wir behandeln jeden Fall selbstverständlich absolut diskret. Wichtig: Die Einzelfallentscheidung über eine Förderung liegt bei dem Beirat des Unterstützungsfonds. Es besteht kein Anspruch auf eine Förderung.

Der Beirat des Unterstützungsfonds

Seit April 2018 begleitet ein dreiköpfiger Beirat den Unterstützungsfonds. Andrea Danker, Peter A. Krywko und Pia Reim prüfen sorgfältig jeden eingereichten Antrag und entscheiden gemeinsam darüber, ob eine Förderung gewährt wird.

 

Andrea Danker (* 1965) ist gelernte Hotelfachfrau und Diplom-Psychologin. Sie ist Expertin und Beraterin im Bereich der psychischen Belastungsprävention und Krisenintervention und arbeitet als Coach, Referentin und Mediatorin. Frau Danker ist verheiratet; Mutter von vier Kindern und lebt in Hamburg.

„Interessenvertreter setzen sich für die Belange der Belegschaft ein – oft über die eigene Erschöpfungsgrenze hinaus. Wenn sie dann mit zum Teil menschenverachtenden Mobbingmethoden mürbe gemacht werden, ihren Job aufgeben müssen oder krank werden, ist es unsere gesellschaftliche Pflicht, ihnen zur Seite zu stehen.“

 

Peter A. Krywko (* 1968) ist Rechtsanwalt mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Arbeitsrecht. Als langjähriger ifb-Referent berät er ausschließlich Betriebsräte in arbeits- und betriebsverfassungsrechtlichen Fragen.

„Betriebsräte dürfen nach dem Gesetz nicht benachteiligt werden, weder finanziell noch in sonstiger Weise. Die betriebliche Praxis zeigt jedoch leider sehr oft, dass dieses Idealbild nicht der Realität entspricht. Betriebsräte verdienen größten Respekt, weil sie sich häufig mit viel Engagement ohne Rücksicht auf die eigenen Belange für ihre Kollegen stark machen – und dann selbst ins Kreuzfeuer geraten.“

 

Pia Reim (* 1965) verfügt über mehr als 16 Jahre Erfahrung als Betriebsrätin im Callcenter eines internationalen Versandhandelsunternehmens. Ausgebildet ist sie zudem als Beraterin für betriebliche Stress- und Burnout-Prävention und als Gesundheitsmanagerin. Frau Reim lebt in der Nähe von München, ist verheiratet und Mutter von sechs Kindern.

„Interessenvertreter treten mit Engagement und viel Herzblut für die Rechte ihrer Kollegen ein. Wer aber unterstützt sie, wenn selbst ein dickes Fell nicht mehr ausreicht, und sie aufgrund von perfiden Mobbingmethoden nicht mehr ein noch aus wissen? Meist stehen sie alleine vor einem unüberwindlichen Berg, vor einer Wand, vor einer Mauer.“

 

 

Kontakt für Rückfragen

Bei Rückfragen zum Unterstützungsfonds „Betriebsräte in Not“ wenden Sie sich bitte an 

Melanie Fux
Produktmanagerin

Tel. 0 88 41 / 61 12 - 381
E-Mail: melanie.fux@ifb.de

Mo - Fr:  8:00 Uhr bis 12:00 Uhr

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