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Konfliktkosten für das Unternehmen

Konflikte verursachen enorme Kosten für das Unternehmen durch starke Reibungsverluste in der Arbeitsorganisation und im Betriebsablauf, die Verschlechterung des Betriebsklimas, durch Fehlzeiten der Betroffenen, durch eine geringere Sorgfalt im Umgang mit Arbeitsmitteln und Qualitätsanforderungen aller Beteiligten, durch innere Kündigungen und tatsächliche Kündigungen von Betroffenen oder auch von unbeteiligten Mitarbeiter/innen, denen die fehlende Konfliktlösung missfällt.

Nach Studien des Hernstein-Instituts werden in Deutschland ca. 15 % der täglichen Arbeitszeit für Konflikte gebunden. Nach vorsichtigen Schätzungen von Experten kostet allein jeder Mobbing-Fall das Unternehmen durchschnittlich 25.000 bis 50.000 Euro. Einbezogen hierbei sind Kosten für Fehlzeiten, Arbeitszeit für versuchte Problemlösungen, Kosten für die Umsetzung von Problemlösungen, z. B. Versetzungen oder Abfindungen, Neubeschaffung und Einarbeitung von Ersatzmitarbeitern sowie die Kosten rechtlicher Auseinandersetzung. Kosten für Minderleistungen, geringere Servicequalität u.a. können gerade in Dienstleistungsunternehmen enorm hoch sein, sind hier aber noch nicht berücksichtigt.

Die Kosten können deutlich höher werden, wenn

  • der Konflikt länger dauert, 
  • die Betroffenen eine überdurchschnittliche oder für den Arbeitsbereich bedeutsame Qualifikation besitzten,
  • die Betroffenen wichtige, anspruchsvolle oder dienstleistende Aufgaben wahrnehmen,
  • die Wertschöpfung an den Arbeitsplätzen sehr hoch ist und die Einflussfaktoren auf Quantität und Qualität des Output komplex sind (wie z.B. bei vielen Dienstleistungen),
  • die Lösung des Problems (Versetzung, Abfindungen, Personalneubeschaffung und Einarbeitung) kostenintensiv ist,
  • Arbeitsbereiche durch hohe Anforderungen an Qualität, Kreativität oder Innovationskraft gekennzeichnet ist.


Ein betrieblicher Mediator oder Konfliktberater soll als Ansprechpartner für jeden Mitarbeiter und Vorgesetzten zur Verfügung stehen! Damit würde ein Konfliktberater mit der PA zusammen ein gemeinsames Ziel verfolgen!

Die Ausbildung geht über die Erforderlichkeit nach § 37 Abs. 6 BetrVG hinaus. Nutzen Sie die guten Argumente, um Ihren Arbeitgeber zur Übernahme der Ausbildungskosten zu überzeugen:

  • Ein kompetenter betrieblicher Ansprechpartner für alle Konfliktfälle
  • Von Mitarbeitern und Führungskräften gleichzeitig ansprechbarer Berater
  • Senkung von Kosten und Reibungsverlusten, die direkt und indirekt durch Konflikte entstehen
  • Erwerb einer wichtigen beruflichen Zusatzqualifikation