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Haben Sie Lampenfieber bei Vortragsreden als Arbeitnehmervertreter?

Mit diesen Tipps und Tricks lernen sie das Lampenfieber als Betriebsrat oder Interessenvertreter in den Griff zu bekommen

Sprech- und Redeangst ist das, was man in Schauspielerkreisen auch “Lampenfieber“ nennt.
Selbst sehr erfahrene, ältere Schauspieler sind nicht dagegen gefeit. Auch Ihr Betriebsratsamt stellt Sie als Betriebsrat immer wieder vor die Herausforderung vor einem größeren Publikum reden zu müssen. Aber keine Angst: Grundsätzlich ist Lampenfieber z.B. bei Vortragsreden oder Interviews nichts Schädliches. Im Gegenteil, in Maßen ist es sogar sehr nützlich. 

Lampenfieber erlebt jeder individuell 

Bei Presseveranstaltungen oder Betriebsversammlungen erleben viele Arbeitnehmervertreter einen enormen Druck und haben Angst vor der Bewertung der Zuhörer. Dadurch schüttet der Körper Stresshormone aus. Dieses körpereigene Programm ist zurückzuführen auf unsere Steinzeit-Vorfahren. Am liebsten würden Sie jetzt flüchten. Manche bekommen Herzrasen, andere fangen an zu schwitzen. Das kann bis zum Blackout führen – also Stress pur! Aber richtig dosiertes Lampenfieber kann auch von Vorteil sein. Es belebt Geist, Sprache und Temperament. Denn wenn Sie als Betriebsrat oder Interessenvertreter ohne jegliche Regung ihren Vortrag halten, laufen Sie Gefahr, nicht überzeugend zu wirken. Aber sollte es doch immer wieder zu beklemmender Sprech- und Redeangst kommen, dann sollten Sie etwas dagegen unternehmen.

Versuchen Sie herauszufinden, von welchen Gedanken Sie vorwiegend gesteuert werden

Lösen Sie sich von den Gedanken: “Du musst perfekt sein!“

Überlegen Sie sich vor Ihrem Auftritt genau: Was genau möchten Sie mit Ihrer Präsentation/ihrem Auftritt erreichen?

Was muss passieren, damit Sie persönlich zufrieden sind?

So bekommen Sie Lampenfieber in den Griff

Tipps und Tricks für Ihre Vortragsrede als Betriebsrat:

Um die störenden Einflüsse auf unsere Gedanken abzubauen, kann mentales Training helfen.
Dabei sagen Sie sich Folgendes…

  • Lampenfieber ist nicht mein Schicksal. 
  • Es trifft auch geübte Redner.
  • Ich schaffe das!
  • Ich werde das von mir gesteckte Ziel erreichen!

Unterstützen Sie das mentale Training durch körperliche und geistige Strategien:

  • Atmen Sie dabei tief in den Bauch ein
  • Achten Sie dabei auf eine gerade aufrechte Körperhaltung
  • Stellen Sie sich ihre Erfolgssituation bildlich und kraftvoll vor 
  • Schicken Sie ihre Gedanken auf eine Reise und suchen sich eine Kraftquelle oder einen schönen beruhigenden Ort
Dabei unterstützen Sie folgende Gedanken:
  • Es sind nur Stresshormone, die das Lampenfieber verursachen. Sie bauen sich schnell wieder ab.
  • Die Menschen, die mir zuhören, wollen mir nichts Böses. Sie leiden sogar mit, wenn ich durch Lampenfieber gehemmt bin.
  • Ich habe bereits Erfolgserlebnisse gehabt, als ich mal vor ein paar Leuten gesprochen habe.
  • Was kann mir eigentlich passieren, wenn ich meinen Rede- oder Gesprächsbeitrag nicht so hinbekomme, wie ich mir das vorstelle?
  • Wenn ich mich bei meinem „Auftritt“ schlecht fühle, wenn meine Knie zittern, wenn meine Hände feucht werden usw., dann müssen meine Zuhörer noch lange nichts davon bemerken. Ich sehe mich immer kritischer, als andere Menschen mich beurteilen.
  • Ich stehe voll im Stoff, so dass mich sachlich keiner verunsichern kann.

 

 

 

Sie kennen Ihren Text, sind Experte für Ihr Vortragsthema und immer noch unsicher als Betriebsrat? Brauchen Sie Unterstützung, um ihr Lampenfieber zu überwinden und wie ein Profi Ihre nächste Betriebsversammlung oder Pressekonferenz zu meistern? 
Dann empfehlen wir ihnen folgende Seminare:

Rhetorik für Betriebsräte Teil II
Selbstbewusst und stilsicher auf unternehmensebene auftreten